Die Arbeit ist für den Menschen da …

Die Welt ist verkehrt, verrückt. Da gibt es unumstößlich im Mittelpunkt die Wirtschaft, das bedeutet: Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen (soweit gut) in ausreichendem Ausmaße in Teilen der Welt und in Übermaß in den reichen Ländern, Arbeit, Kapital, Ressourcen, Ausbeutung, Macht, Karriere. Danach hat sich alles zu richten, auch die Arbeitszeit. Das haben viele Menschen so verinnerlicht, dass sie sich eine andere Welt gar nicht vorstellen können.

Aber das ist eine verrückte Welt, eine verkehrte Welt. Was im Mittelpunkt ist, ist das Verkehrte. Denn in den Mittelpunkt gehört eindeutig nicht das Kapital, die Ausbeutung von Mensch und Ressourcen, sondern der Mensch. Alles hat sich nach dem Menschen zu richten. Der Mensch ist Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens. Alles andere ist schlichtweg skurril und pervers.

Es ist immer zu fragen: Was ist der Mensch, was macht das Menschsein aus, was braucht der Mensch, was sind seine wirklichen Bedürfnisse – und wie muss die Welt um diesen Menschen gestaltet werden? – Es wird eine Welt sein, in der die Arbeit für den Menschen da ist.

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